Artist in Residence 2019

Anton Steck – Meister der Barockvioline für modernes Publikum

Projekte 2019:

26. Januar 2019 | Michaelsteiner Klosterkonzert
„Teufelsgeiger“
Concerti für Violinen und Orchester von Antonio Vivaldi
mit „Sinfonia Concertata“

11. Mai 2019 | Salon-Soirée
„Wie Phönix aus der Asche“
mit Eloy Orzaiz Galarza (Hammerklavier)

22.–23. Juli 2019 | Meisterkurs für Barockvioline

24.–28. Juli 2019 | Sommerakademie für Alte Musik
„Il combattimento instrumentale. Solistische & orchestrale Wetteifereien“

4.–8. September 2019 | Kurs mit dem Schuppanzigh-Quartett
für historische und moderne Ensembles

7. September 2019 | Michaelsteiner Klosterkonzert
„Entfesselte Quartettstürme“
Werke von Haydn, Ries und Mendelssohn Bartholdy
mit dem Schuppanzigh-Quartett

15.–17. November 2019 | 36. Musikinstrumentenbau-Symposium
„Der Streichinstrumentenbau im sächsischen Vogtland “

16. November 2019 | Michaelsteiner Klosterkonzert
„Frisch gestrichen“
Musik für Streichorchester
mit „Sinfonia Concertata“

Vita:

Nach seinem Studium bei Reinhard Goebel in Amsterdam wurde Anton Steck im Alter von 25 Jahren Konzertmeister des legendären Ensembles „Musica Antiqua Köln“. Später wechselte er zu „Les Musiciens du Louvre“ nach Paris und danach zu „Concerto Köln“. Als Solist, Dirigent und als Primarius des „Schuppanzigh-Quartett“ Köln konzertiert Anton Steck weltweit. Viele seiner CD-Aufnahmen wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet und waren oft auch Welt-Ersteinspielungen! In seinen Interpretationen verbindet er eine stringente musikalische Aussage mit ungeheuer Vitalität. Als Meister der Barockvioline sieht er sich als Vermittler zwischen den Epochen: „Wir sind moderne Menschen und spielen für ein modernes Publikum.“
Anton Steck war er in den letzten Jahren mit verschiedenen Orchestern unter anderem in der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, der Wigmore-Hall in London und im Lincoln Center in New York zu hören. Ein viel beachtetes Debüt als Dirigent gab er 1997 im Opernhaus Halle/Saale. Unter seiner Leitung fanden Konzerte mit Künstlern wie Andreas Staier, Carlos Mena, Barbara Schlick, Peter Kooij, Waltraud Meier, Maggie Cole und Dame Emma Kirkby statt.
In den letzten Jahren leitete Anton Steck u.a. die Bamberger Symphoniker, die Jenaer Philharmoniker, das Orchesta Barocca de Sevilla, Capriccio Basel und Concerto Köln. Im Jahr 2000 erhielt Steck den Ruf als Professor für Barockvioline und Ensembleleitung an die Musikhochschule Trossingen. Zudem gibt er regelmäßig Kurse im In- und Ausland. Anton Steck spielt eine Violine von Jacobus Stainer, Absam 1652, und eine von Alessandro Gagliano, Neapel 1701. 2019 stellt den Startschuss für sein neu gegründetes Orchester „Sinfonia Concertata“ dar.
2019 stellt den Startschuss für sein neu gegründetes Orchester „Sinfonia Concertata“ dar. Als „Artist in Residence“ wird Anton Steck 2019 in der „Musikakademie für Bildung und Aufführungspraxis“ in verschiedenen Projekten mitwirken.

Sergio Azzolini

Sergio Azzolini studierte in Bozen bei Romano Santi und anschließend bei Klaus Thunemann in Hannover. Als Solist und mit dem Ma’alot Quintett gewann er zahlreiche Wettbewerbe, darunter den ARD-Wettbewerb. Neben seiner solistischen Tätigkeit auf modernem Fagott setzt sich Azzolini intensiv mit Alter Musik auseinander. Azzolini war fünf Jahre lang künstlerischer Leiter der Kammerakademie Potsdam. CD-Produktionen zeugen von seiner außergewöhnlichen stilistischen Vielfalt; aktuell arbeitet er an einer Gesamteinspielung der Fagottkonzerte von Vivaldi. Seit 1998 ist Sergio Azzolini Professor an der Hochschule für Musik in Basel.

Christian Beuse

Christian Beuse ist seit 1996 Solofagottist der „Akademie für Alte Musik Berlin“, arbeitete nahezu 20 Jahre im „Concentus musicus Wien“ und war mehrere Jahre Solofagottist des Orchestre des Champs-Élysées. Darüber hinaus ist er als Gast von Kammermusikensembles und Orchestern in Europa, Japan und den USA tätig. Konzertreisen und Meisterklassen führten ihn in nahezu alle Länder Europas, nach Asien, Australien und Amerika. Neben regelmäßigen Rundfunk- und Fernsehproduktionen dokumentieren etwa 150 CDs mit Musik vom Mittelalter bis in die Romantik sein breites Repertoire. Nach Lehrverpflichtungen am Konservatorium in Wien und an den Hochschulen in Trossingen, Frankfurt am Main und Berlin leitet Christian Beuse seit 2004 eine Klasse für historische Fagott-Instrumente an der Hochschule für Künste Bremen.

Györgyi Farkas

Györgyi Farkas, in Budapest geboren, studierte Musiktheorie und Fagott am dortigen Konservatorium, danach Dulzian, Barockfagott und klassisches Fagott an der Schola Cantorum Basiliensis. Es folgte ein Aufbaustudium an der Frankfurter Musikhochschule in der Klasse von Christian Beuse. Sie spielt regelmäßig in den renommiertesten europäischen Ensembles und Orchestern für Alte Musik des 17. bis 19. Jahrhunderts und lehrt Barockfagott an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.

Adrian Rovatkay und Christian Walter

Adrian Rovatkay erhielt seine Fagottausbildung bei Thomas Held in Hannover. Von 1988 bis 1996 studierte er Malerei an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig. Als Fagottist spezialisierte er sich auf historische Instrumente mit führenden Ensembles der Alten Musik wie The Harp Consort, Cantus Cölln, Nova Stravaganza, Orchester des 18. Jahrhunderts oder Musica Antiqua Köln. Er lebt als Maler und Musiker in Berlin.

Christian Walter studierte am Konservatorium in Den Haag und an der Akademie für Alte Musik in Bremen Historische Fagottinstrumente bei Michael McCraw und Donna Agrell. Er ist fester Fagottist des Orchesters L’arco (Hannover). 1998 gründete es gemeinsam mit dem Fagottisten Adrian Rovatkay das Ensemble „satyros“. Als Gast arbeitet er bei verschiedenen Projekten u. a. mit Musica Fiata, Cantus Cölln, Aperto, Main-Barockorchester und dem Telemannischen Collegium Michaelstein.

In der Nähe von Belfort in Frankreich 1960 geboren, etablierte sich Michel Godard bald als ein außergewöhnlich vielseitiger Musiker auf der Tuba. Godard studierte zunächst im Bereich der klassischen Musik an den Konservatorien in Besançon und Paris. Als er auf die Schallplatte „Bush Baby“ mit Bob Stewart (Tuba) und Arthur Blythe (Saxophon) stieß, war dies sein Einstieg in den Jazz und die improvisierte Musik.

Im Jahr 1979 entdeckte er auch den Vorläufer der Tuba, den Serpent, für sich – ein Instrument, dessen Name von seiner Schlangenform abgeleitet wurde. Mit diesem „zweiten“ Instrument gelang Michel Godard ein maßgeblicher Schritt zur Ausdruckserweiterung. Seit 2002 lehrt er Serpent am „Conservatoire national supérieur de musique et de danse“ in Paris. Heute ist Godard sowohl auf dem Gebiet der Alten Musik als auch im Jazz und in der improvisierten Musik einer der bedeutendsten Tuba- und Serpent-Virtuosen. Gelegentlich greift er auch zum E-Bass.

Michel Godard spielte seit 1988 mit dem Radio-France Philharmonic Orchestra, dem Orchestre National de France, dem Ensemble Musique Vivante, dem Alte-Musik-Ensemble „La Venice“, „XVIII-21 Musique des Lumières“ und dem „Arban Chamber Brass“ Quintett. Auf dem Gebiet des Jazz war Godard 1989 bis 1991 Mitglied des French Orchestre National de Jazz und seitdem in West- und Südeuropa an zahlreichen kreativen Projekten beteiligt. Mit solchem Erfahrungsschatz gibt er internationale Meisterkurse und wurde vom europäischen Jazz und der Avantgarde gleichermaßen entdeckt.

In Frankreich und Deutschland wirkte er als Komponist, arbeitete u. a. mit Rockmusikern, Cembalisten, Schriftstellern und nahm viele CD’s mit seinen eigenen vielfältigen Projekten und Musik von der Renaissance bis zur Gegenwart auf. Sein „Concert des Parfums“ feierte seine Deutschlandpremiere 2011 in Michaelstein.

Arthur Schoonderwoerd gehört zu den erfolgreichsten Interpreten seiner Generation auf dem Hammer-klavier. Im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens steht die Erforschung und Interpretation von unbekanntem und wenig gespieltem Repertoire des 18. und 19. Jahrhunderts. Eine besondere Leidenschaft hat er für historische Instrumente mit individuellem Klang und Anschlag entwickelt. Daneben spielt er auch Cembalo und Clavichord.
Arthur Schoonderwoerd wurde 1966 in den Niederlanden geboren. Nach Abschluss seines Klavierstudiums am Konservatorium von Utrecht schloss er ein weiteres Studium bei Jos van Immerseel am Conservatoire Superieur de Musique et Danse in Paris an, das er 1995 mit summa cum laude beendete.

1995 erhielt Schoonderwoerd den dritten Preis und den Preis des Belgischen Radios VRT bei dem Fortepiano-Wettbewerb des 32. Festivals für Alte Musik in Brügge, im Rahmen des Van-Wassenaer-Wettbewerbs 1996 für Ensembles für Alte Musik den Preis für die beste individuelle Interpretation.

Neben seiner internationalen Karriere als Solist ist er auch ein gefragter Kammermusikpartner und Liedbegleiter berühmter Sänger. Als Dirigent leitet er sein Ensemble Cristofori im Repertoire für Klavier und Orchester auf eine sehr persönliche Weise. Seit 2006 ist er künstlerischer Leiter des „Festival de Musiques Anciennes de Besançon/Montfaucon“. Die Diskographie von Arthur Schoonderwoerd umfasst preisgekrönte Aufnahmen mit historischen Klavieren, beeindruckende Gesamtausgaben von Beethovens Klavierkonzerten, von Mozarts Klavierkonzerten und dessen Klaviersonaten. CD-Einspielungen bei internationalen Labels dokumentieren seine künstlerische Arbeit.

Arthur Schoonderwoerd lebt in Frankreich und ist seit 2004 Professor für historisches Klavierspiel und Kammermusik an der Escola Superior de Musica de Catalunya in Barcelona und gefragter Dozent bei Meisterkursen in ganz Europa.

Peter Kooij sang bereits im Alter von sechs Jahren im Chor seines Vaters und machte als Knabensopran viele Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen. Nach einem Violinstudium am Utrechter Konservatorium studierte er Gesang bei Max van Egmond am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam, wo er sein Solistendiplom mit Auszeichnung erwarb.

Peter Kooijs Konzerttätigkeit führte ihn an die wichtigsten Musikzentren der ganzen Welt, wie z. B. Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Wien, Carnegie Hall New York, Royal Albert Hall London, Teatro Colon Buenos Aires, Berliner und Kölner Philharmonie, Palais Garnier Paris, Suntory Hall und Casals Hall Tokio, wo er unter der Leitung von u. a. Philippe Herreweghe, Ton Koopman, Frans Brüggen, Gustav Leonhardt, René Jacobs, Sigiswald Kuijken, Roger Norrington und Iwan Fisher sang. Neben allen vokalen Werken Bachs umfasst sein umfangreiches Repertoire Werke von H. Schütz bis A. Webern und wird durch mehr als 130 CD-Produktionen dokumentiert (Philips, Harmonia Mundi, Sony und Virgin Classics, Erato, EMI und BIS). Von BIS wurde er für die Gesamtaufnahme der Bach-Kantaten mit dem Bach Collegium Japan unter der Leitung von Masaaki Suzuki eingeladen. 1999 gründete er das Kammerorchester "De Profundis", das sich zum Ziel gesetzt hat, Sänger im Hinblick auf die historische Aufführungspraxis adäquat zu begleiten. Im gleichen Jahr rief er das Vokalensemble "Sette Voci" ins Leben, das sich aus jungen Nachwuchssängern zusammensetzt und dessen künstlerischer Leiter er ist. Seit 2002 ist er Mitglied des Solistenquartetts "Tanto Canto", in dem er zusammen mit Monika Frimmer, Christa Bonhoff und Dantes Diwiak schwerpunktmäßig die Literatur des Barock und der Romantik gestaltet.

Von 1991 bis 2000 Professur für Gesang am Sweelinck-Conservatorium in Amsterdam. Von 1995 bis 1998 Lehrauftrag an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover. Seit 2000 Gastdozent an der Tokyo University of fine Arts and Music. Ab September 2005 Professur für Gesang am Koninklijk Conservatorium in Den Haag. Einladungen zu Meisterkursen folgten aus Deutschland, Frankreich, Portugal, Spanien, Belgien, Finnland und Japan.

Paolo Pandolfo ist ein richtungweisender Musiker in der europäischen Szene der Alten Musik. Bereits während seiner Studien am Konservatorium in Rom begann er, sich intensiv mit Renaissance- und Barockmusik zu befassen und gründete 1979 zusammen mit dem Violinisten Enrico Gatti und dem Cembalisten Rinaldo Alessandrini „La Stravaganza“, eines der ersten Ensemble der Alten Musik in Italien.
Ab 1981 tauchte er an der Schola Cantorum Basiliensis ganz in die Welt der Viola da gamba ein. Es kam zu einer achtjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit mit seinem Lehrer Jordi Savall und dessen Ensemble Hespèrion XX. 1984 schloss er sein Studium in Basel ab, fünf Jahre später nahm er seine erste Solo-CD auf. 1990 wurde Paolo Pandolfo selbst Dozent für Viola da gamba an der Schola Cantorum Basiliensis. So unterrichtet Paolo Pandolfo in der Schweiz, leitet dort das Gambenconsort „Labyrinto“ und tritt weltweit vor allem als Solist und mit den bedeutendsten Interpreten der Alten Musik auf.
Neben seinen weltweit geschätzten Interpretationen der alten Werke für Viola da gamba aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert entwickelte er in den letzten Jahren auch ein spezielles Interesse an historischer sowie zeitgenössischer Improvisation und Komposition, und dies hält er für die Zukunft der Viola da gamba im Musikleben besonders wichtig. Seine zahlreichen Aufnahmen wurden mehrfach ausgezeichnet. Bis auf wenige Ausnahmen wurden alle seine solistischen und kammermusikalischen Projekte von Glossamusic (Spanien) herausgegeben. Von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert, gilt Paolo Pandolfo als einer der bedeutendsten Gambenspieler seiner Generation und einer der brillantesten und poetischsten Gambisten unserer Zeit.

William Dongois unterrichtete nach einem Studium der Trompete am Konservatorium von Reims und am Conservatoire National Superieur de Musique in Paris zunächst selbst Trompete am Konservatorium von Reims. Parallel dazu war er Mitglied des dortigen Orchesters. Auf den Zink aufmerksam geworden, studierte er bei Olivier Trachier Harmonielehre und Kontrapunkt sowie Zink bei Jean-Pierre Canihac. William Dongois schloss seine Ausbildung mit einem Studium bei Bruce Dickey an der Schola Cantorum in Basel ab.

Als Mitglied des Ensembles La Fenice erhielt William Dongois 1990 und 1992 die ersten Preise der Wettbewerbe in Brügge und Malmö. Seitdem spielt er als international gefragter Spezialist bei Ensembles wie Hespérion XX, Les Sacqueboutiers de Toulouse, Concerto Palatino, Tragicomedia, Taverner’s Players, Gabrieli’s Players, Elyma, Musica Fiata, Weser Renaissance und unter der Leitung von Joshua Rifkin, Philippe Herreweghe oder Rene Jacobs. Durch seine Beschäftigung mit Fragen zum Bau und Klang seines Instrumentes entwickelt er die Aufführungspraxis der Musik für Zink weiter. William Dongois unterrichtet in Meisterkursen Zink und Improvisation und ist Professor an den Konservatorien von Genf und Lyon.

Eric Hoeprich hat sich seit 25 Jahren in der Aufführungspraxis auf historischen Klarinetten – von der Barockzeit bis zur späten Romantik – spezialisiert. Studiert an der Harvard University und am Royal Conservatory of Music in Den Haag, ist er selbst zurzeit Professor am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique, am Royal Conservatory of Music in Den Haag und an der Indiana University in Bloomington.
Als Gründungsmitglied von Frans Brüggen's Orchestra of the 18th Century vor fünfundzwanzig Jahren spielte Eric Hoeprich häufig als Solist mit diesem Orchester, außerdem mit vielen führenden Alte-Musik-Ensembles unter Leitung von Nicholas McGegan, Roger Norrington, Christopher Hogwood, Philippe Herreweghe, Michael Willens und Jos van Immerseel. In den 1980-er Jahren gründete er das Bläser-Ensemble Nachtmusique und das Stadler Trio mit 3 Bassethörnern, mit denen er auf der ganzen Welt musiziert. Seine vielen Einspielungen entstanden bei Labels wie Deutsche Grammophon, Philips, EMI, SONY, Harmonia Mundi, Glossa und Decca. Die Zusammenarbeit mit Streichquartetten, Kammermusikensembles und Gesangssolisten wird auch in Zukunft in seinem Kalender stehen. Die kürzlich erschienenen Aufnahmen von Klarinetten-Quintetten von Mozart und Brahms mit dem London Haydn Quartet bei Glossa und den drei Klarinetten-Konzerten von Bernhard Crusell bei Ars Production erhielten große Anerkennung der Fachkritik.
Das Interesse von Hoeprich an historischen Klarinetten führte zur Veröffentlichung zahlreicher Fachbeiträge, eine grundlegende Abhandlung über die Klarinetten wird demnächst unter dem Titel The Clarinet in einer Reihe der Yale University Press erscheinen. Hoeprich hat eine Sammlung von über hundert alten Klarinetten, darunter Instrumente des 18. Jahrhunderts, welche als Beispiel für Restaurationen und Nachbauten von alten Instrumenten dienen. Auf deren Grundlage gibt er auch Workshops für Instrumentenbau.