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BACHS ERBEN | Bachs erste LiebeKursnummer: 20205

Wann?

bis
17:00 - 17:00 Uhr

Wo?

Kloster Michaelstein | Blankenburg (Harz)
Michaelstein 3
38889 Blankenburg (Harz)

Beschreibung

1720 starb Maria Barbara Bach, Bachs erste Ehefrau. Das Programm der 15. Sommerarbeitsphase des Jugendbarockorchesters erinnert an die erste Liebe des großen Barockkomponisten u. a. mit der Hochzeitskantate Der Herr denket an uns BWV 196. BACHS ERBEN spielen auf historischen Instrumenten in einer Stimmtonhöhe von 415 Hz. Ein erstes Konzert ist am 7. August 2020 in Michaelstein; mit den weiteren Konzerten am 8. August 2020 in Lüneburg (St. Johanniskirche) und am 9. August 2020 in Lübeck (St. Aegidienkirche), wandelt das Jugendbarockorchester direkt auf den Pfaden seines Namenspatrons Johann Sebastian Bach.

Programm
• Georg Philipp Telemann – Konzert für 2 Hörner
• Johann Sebastian Bach – Chaconne, Brandenburgische Konzert Nr. 1, Kantate BWV 196

Besetzung
12 Geigen, 4 Bratschen, 4 Violoncelli, Kontrabass, Cembalo, Orgel, Blockflöten, Oboen, Fagott und Hörner
historische Instrumente 415 Hz

Ablauf
• vom 31.07. bis 03.08.2020 Kammermusik-, Register und Tuttiproben
• 03.08.2020 internes Kammerkonzert am Abend
• ab 04.08.2020 nur noch Tuttiproben
• 1. Konzert: 07.08.2020, 19:30 Uhr, Kloster Michaelstein | Musikscheune
• 08.08.2020, 10:00 Uhr Abreise mit dem Bus nach Lüneburg
• 2. Konzert: 08.08.2020, 18:00 Uhr, Lüneburg| St. Johannis, danach Fahrt zum Hotel am Dom sowie Altstadthostel des CVJM Lübeck
• 3. Konzert: 09.08.2020, 15:00 Uhr, Lübeck | St. Aegidien
• danach Abreise

Kurspreis
voll 45,- € (für Schüler und Studenten)

Übernachtung/Verpflegung (Eigenanteil 192,- €) ist gesondert über das Gasthaus "Zum Weißen Mönch" zu buchen.

Hinweis
Der volle Kurspreis gilt für Schüler und Studenten. Eine Ermäßigung gibt es nicht. Willkommen sind ambitionierte Musikschüler und -studenten mit Barockmusikbegeisterung von 14 bis 26 Jahren.

Anmeldeschluss
19.06.2020

Dozent(inn)en
Raphael Alpermann, Berlin (künstlerischer Leiter/Cembalo)
Raphael Alpermann ist Absolvent der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler". Dem regulären Studium folgte eine Ausbildung in der Meisterklasse der Akademie der Künste in Berlin. Während dieser Zeit nahm er zusätzlich Unterricht bei Gustav Leonhardt und Ton Koopman. Er gehört der Akademie für Alte Musik Berlin seit ihrer Gründung 1982 an. Bei vielen Konzerten und Aufnahmen des Ensembles wirkte er als Solist mit. 1995 debütierte er bei den Berliner Philharmonikern mit einem Konzert von Bach. Seither ist er immer wieder Gast dieses Orchesters sowie anderer namhafter Ensembles. Er arbeitete u.a. mit den Dirigenten Claudio Abbado, Simon Rattle und Nikolaus Harnoncourt, mit den Solisten Thomas Quasthoff, Albrecht Mayer und Emmanuel Pahud zusammen. Konzertreisen führten ihn in viele der bedeutendsten Konzertsäle auf fünf Kontinenten und zu Festivals weltweit. Weit über 100 CDs spielte er in verschiedenen Besetzungen ein, etliche davon wurden mit namhaften Preisen ausgezeichnet. Raphael Alpermann unterrichtet an der renommierten Berliner Hochschule für Musik und ist künstlerischer Leiter des Jugendbarockorchesters "BACHS ERBEN".

Prof. Stephan Mai, Berlin (Violine)
Stephan Mai wurde 1953 in Leipzig geboren. Seine Violinausbildung begann 1962 und führte über den Besuch der Kinderklasse bis zum Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig. Nach dem Examen 1976 wurde er Mitglied des Rundfunk-Sinfonie Orchesters Berlin sowie des Kammerorchesters Berlin. Darüber hinaus engagierte er sich für den Aufbau eines Ensembles, das sich mit zunächst modernem Instrumentarium der historischen Aufführungspraxis widmete. Daraus ging 1982 die Gründung der Akademie für Alte Musik Berlin hervor, der Stephan Mai seitdem als einer der Konzertmeister angehört. Mit dem Orchester gastierte Stephan Mai bereits 1986 bei den vom Westdeutschen Rundfunk veranstalteten Tagen für Alte Musik in Herne. Seither wirkt er an zahlreichen Schallplattenproduktionen und Rundfunkaufnahmen des Ensembles mit; Tourneen und Festivalauftritte führen über die Grenzen Europas hinaus in den Nahen Osten sowie nach Japan. Lehraufträge an der Hochschule für Musik in Leipzig und der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin begleiteten seit 1991 seine künstlerische, auch solistische Tätigkeit. Seit 2015 hat Stephan Mai eine Honorarprofessor für Historische Spielpraxis an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Seine Erfahrungen mit der so genannten historischen Aufführungspraxis gibt er inzwischen vermehrt an kammermusikalische Ensembles weiter, die - zuweilen auch auf modernen Instrumenten - die Musik des 18. bis beginnenden 19. Jahrhundert pflegen.

Yver Ytier, Violine
Yves Ytier, geboren in Santiago de Chile, lebt und arbeitet seit 2011 in Deutschland. Er studierte moderne Geige in Chile und in Berlin und schloss seinen Master in Barockvioline an der Folkwang Universität der Künste Essen bei Mayumi Hirasaki ab. 2018 absolvierte er einen »Postgraduate« in Alter Musik an der Universität Mozarteum in S alzburg. Sowohl als Konzertmeister und Stimmführer als auch im Tutti spielt er regelmäßig mit Ensembles wie der Bach Akademie Stuttgart, der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, dem Cölner Barockorchester, dem Dresdener Festspielorchester und La Divina Armonia.
Yves Ytier schloss außerdem ein Studium in Zeitgenössischem Tanz an der Folkwang Universität in Essen ab und tanzte 2015 und 2016 am Stadttheater Trier unter der Leitung von Susanne Linke und Urs Dietrich. Er beschäftigt sich mit historischem Tanz und besuchte Fortbildungen bei verschiedenen Barocktanzforschern.

Florian Schulte, Oldenburg (Viola)
Florian Schulte wuchs in Bremen auf, wo er seine ersten musikalischen Erfahrungen in diversen Jugendorchestern machte. Sein Zivildienst in Schloss Weikersheim bestärkte seinen Wunsch, Musik zum Beruf zu machen, so dass sich daran eine zweijährige Ausbildung an einer Berufsfachschule für Musik und das Bratschenstudium in Düsseldorf anschloss. Die Suche nach dem barocken Originalklang betrieb er parallel zu seinem Studium und bekam 1998 fundierte Nahrung durch seine Mitwirkung im "European Union Baroque Orchestra", welche ihn auf Reisen durch ganz Europa und den nahen Osten führte. Seitdem spielt er immer wieder in Orchestern wie Neue Düsseldorfer Hofmusik, La Stagione Frankfurt, elbipolis Hamburg und Akademie für Alte Musik Berlin. Als Mitglied des Aaron-Quartett Köln erforscht er auch die Möglichkeiten der Originalinstrumente im Streichquartett.

Aleke Alpermann,  (Violoncello)
Ihr Studium absolvierte Aleke Alpermann bei Prof. Forck an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Ergänzend erhielt sie Unterricht u.a. bei Kristin von der Goltz und Werner Matzke. Sie wirkte bei CD-Einspielungen - in jüngster Zeit bei Produktionen der Berliner Barock Solisten - mit, ebenso bei Rundfunkaufnahmen und Konzertreisen in Europa, nach Asien und Lateinamerika.
Mit verschiedenen Ensembles erhielt sie 2011 den 1. Preis beim Internationalen Graun-Wettbewerb, 2013 den 2. Preis beim Internationalen Bach-Wettbewerb Berlin und wurde 2012 als Stipendiatin in der „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ ausgezeichnet.
Leidenschaftlich der Kammermusik verschrieben konzertierte sie u.a. mit Daniel Hope, Sayako Kusaka und Georg Kallweit.
Für Continuo-Partien wird sie gern vom RIAS-Kammerchor, dem Rundfunkchor Berlin und dem Rundfunkchor des MDR gefragt. 2018 bis Anfang 2019 war sie stellv. Solocellistin am Magdeburger Theater.

Elisabeth Grümmer, Leipzig (Oboe)
Elisabeth Grümmer wurde in Rostock geboren und wuchs in Potsdam auf. Sie studierte in Weimar bei Prof. Matthias Bäcker und in Hamburg bei Paulus van der Merwe und schloss ihr Studium 2011 mit dem Diplom ab. Gefördert durch die Schweizer Thyll-Stiftung ging sie 2009 für ein Semester an die Guildhall School of Music and Drama London. Sie war Stipendiatin der Yehudi Menuhin live musicnow e.V. und nahm an zahlreichen Wettbewerben teil, vor allem mit ihrem Trio élan und dem Quintett 5Beaufort, und folgte Einladungen zu Konzerten im In- und Ausland. Von 2011-2013 war sie Stipentiatin der Guiseppe-Sinopoli-Akademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Als Gast spielt sie regelmäßig u.a. bei dem NDR Elbphilharmonie Orchester, der Dresdner Philharmonie, der Staatskapelle Dresden und der Camerata Salzburg. Ihre große Begeisterung neben der Kammermusik, gilt dem Spiel auf historischen Oboeninstrumenten. In Leipzig ansässig, konzertiert sie regelmäßig als Barockoboistin, u.a. mit dem Leipziger Barockorchester, dem Sächsischen Barockorchester, der Camerata Lipsiensis sowie der Lauttencompagney Berlin.

Veranstalter

Kloster Michaelstein | Musikakademie, Aufführungspraxis
Michaelstein 15
38889 Blankenburg
Tel: +49 3944 9030 44/45
Fax: +49 3944 9030 30

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