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Details zum ausgewählten Kurs
Kurs-Nummer: 9104
Anmeldung:  
Kurs für Klavier und Hammerflügel
"Klavierspiel im Spiegel der Zeit"
Beginn: 23. Januar 2009, 16.00 Uhr
Ende: 25. Januar 2009, 18.00 Uhr
Anmeldeschluss: 26. Dezember 2008

Preise:
Kurspreis (voll), Einzelzimmer, inkl. Vollverpfl. 218,00 €
Kurspreis (voll), Doppelzimmer, inkl. Vollverpfl. 200,00 €
Kurspreis (voll), Mehrbettzimmer, inkl. Vollverpfl. 192,00 €
Kurspreis (voll), ohne Übernachtung, inkl. Teilverpfl. 167,00 €
Kurspreis (erm.), Einzelzimmer, inkl. Vollverpfl. 145,00 €
Kurspreis (erm.), Doppelzimmer, inkl. Vollverpfl. 127,00 €
Kurspreis (erm.), Mehrbettzimmer, inkl. Vollverpfl. 119,00 €
Kurspreis (erm.), ohne Übernachtung, inkl. Teilverpfl. 94,00 €

Der ermäßigte Preis wird Schülern, Studenten und Arbeitslosen gegen Vorlage eines gültigen Nachweises und Teilnehmern mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt (ohne zusätzlichen Nachweis) gewährt.
Anmeldestatus: Es sind noch 6 Plätze frei.
- Vergleich historischer zu heutiger Aufführungspraxis durch Unterricht und Akademiekonzerte auf modernen und historischen Instrumenten
- Verständnis für die Interpretation einzelner Kompositionen aus der Aufführungspraxis Ihrer Zeit
- Zur Vorbereitung für „Jugend musiziert“, Aufnahmeprüfungen sowie Examina an Musikhochschulen bzw. Universitäten
- Inhalt ist das Klavierrepertoire aller Epochen. Bitte ein Werk des Barock bzw. der Klassik (J. Haydn) vorbereiten und auf dem Anmeldeformular angeben!
- Alle Kursteilnehmer haben die Möglichkeit, an Vorspielen oder Konzerten aktiv teilzunehmen.
- Historische Instrumente (Hammerflügel, Cembali) stehen allen Kursteilnehmer zur Verfügung
Konzerte und Vorspiele an allen Kurstagen
- für ausgewählte Teilnehmer besteht die Möglichkeit eines Fortsetzungskurses mit 3 Einzelunterrichtseinheiten bei Sunghoon Hwang am 26. u. 27. 1. 09. Bei Interesse sprechen Sie uns bitte an.
Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung weiterer Träger für Lehrer aus Sachsen-Anhalt WT 2009_022-05 LISA

Den Kurs leitet
Peter Braun-Feldweg, Hannover (Klavier)
Peter Braun-Feldweg konzertiert in Soloabenden sowie in verschiedenen kammermusikalischen Ensembles und als Solist mit verschiedenen Orchestern.
In Würzburg geboren, erhielt Peter Braun-Feldweg ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren. Weiterer Unterricht folgte bei Frau Roswitha Damjakob-Albert sowie bei Prof. Martha Sosinska von der Musikhochschule Würzburg. Nach dem Abitur begann er das Musikstudium an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover im Hauptfach Klavier bei Prof. Bernhard Ebert, seit 1992 bei Prof. Vladimir Krajnew. Methodik und Didaktik des Klavierspiels belegte er bei Prof. Konrad Meister. 1993 erhielt er das Instrumentallehrerdiplom, 1994 das Diplom für die künstlerische Reifeprüfung.
Danach setzte er seine Studien in der Solistenklasse von Prof. Vladimir Krajnew fort, welche er mit dem Konzertexamen abgeschlossen hat. Um seine Ausbildung zu vervollständigen, besuchte er Meisterkurse bzw. nahm Unterricht u.a. bei Prof. Leonid Brumberg, Wien, Prof. Peter Feuchtwanger, London, Prof. Rudolf Kehrer, Wien, Prof. Rudolf Back, Mannheim, für Kammermusik bei Prof. Roland Baldini, Leipzig sowie für zeitgenössische Klaviermusik bei Jeffrey Burns, USA/Berlin.
Neben seiner Tätigkeit als ausübender Musiker ist die pädagogische Arbeit wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit. Peter Braun-Feldweg verfügt über eine umfangreiche Lehrpraxis und Unterrichtserfahrung, einige seiner Schüler sind Preisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert".
Seit 2002 unterrichtet er Klavier am Landesgymnasium für Musik Sachsen/Anhalt in Wernigerode. Von 1998 bis 2000 war er Lehrbeauftragter der Universität Lüneburg, seit dem Sommersemester 2001 lehrt er am Institut für Musik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, wo er zur Zeit eine Hauptfachklasse betreut.
weitere Informationen unter: www.uni_magdeburg.de/imus/lehr/lehr_braun-feldweg.htm

Die weiteren Dozenten sind:
Eckhart Kuper, Hannover (Cembalo)
Eckhart Kuper (* 1961)
studierte von 1980 bis 1986 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover
Kirchenmusik und Komposition. Anschließend setzte er sein Studium bei Hans van
Nieuwkoop (Konzertfach Orgel) am Sweelinck-Conservatorium in Amsterdam fort; dann,
wiederum in Hannover, bei Lajos Rovatkay (Soloklasse Cembalo, Konzertexamen 1991). Er
ist Lehrbeauftragter für Historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Musik und
Theater in Leipzig sowie Cembalocontinuo (im Rahmen des Studienganges Kirchenmusik) an
der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Bis Sommer 2005 war er außerdem als
Orgeldozent an der Hochschule für Künste in Bremen tätig. An Cembalo und Orgel wie auch
an Clavichord und Hammerflügel konzertiert er als Solist, in Ensembles für Alte Musik (u. a.
„La Ricordanza“ und „Leipziger Concert“) und mit verschiedenen Orchestern. Sein
besonderes Interesse gilt den historischen Tasteninstrumenten, ihrer Spielart und ihren
Klangeigenschaften. Er forscht und experimentiert auf diesem Gebiet vor allem in Bezug auf
das Cembalo. Die Ergebnisse fließen in seine Interpretationen, Improvisationen,
Kompositionen und in seinen Unterricht ein. 1995 war Eckhart Kuper Finalist beim
„Internationalen Bach-Orgelwettbewerb“ in Haarlem, Niederlande. In den letzten Jahren gilt
sein Interesse, angeregt vom amerikanischen Cembalobauer Keith Hill und auch von frühen
Musikaufnahmen, vor allem dem sprachlichen Ansatz in der Musik.

Sunghoon Simon Hwang, Korea (Klavier)
Der Konzertpianist Sunghoon Simon Hwang zählt zu den herausragenden Pianisten seiner Generation. Sowohl in Europa als auch in Asien gastierte er bereits mit zahlreichen Orchestern, wie dem Orchestre de Montbeliard, dem San Remo Symphony Orchester, den Duisburgern Symphonikern, dem Orquestra Granada, dem Orquestra nacional do Porto, der Filarmonica Marchigiana, dem Orchestra Sinfonica Sicilliana, dem Vina del Mar Orchestra, Bacau Symphony, dem Taiwan National Symphonie Orchestra, dem Orquestra Sinfonica Perfecto Garcia Chornet, sowie in seiner Heimat dem Seoul Symphony Orchestra und dem Busan Metropolitan Orchestra

Er gewann mehr als 30 Preise bei renommierten internationalen Klavierwettbewerben, u.a. dem Epinal Klavierwettbewerb, dem Klavierwettbewerb in Jaen, dem Maria Canals Klavierwettbewerb, dem Porto Klavierwettbewerb, dem Luis Sigall Wettbewerb, dem Glenn Gould Klavierwettbewerb, dem Senigallia Klavierwettbewerb, dem Serge Prokofiev Klavierwettbewerb, dem Sergei Rachmaninoff Klavierwettbewerb, dem Johannes Brahms Musikwettbewerb, dem Anton Rubinstein Musikwettbewerb, darüber hinaus dazu erhielte er sieben Sonderpreise.

Es folgten Einladungen verschiedener europäischer Musikfestivals, wie des Ferrucio Busoni Festivals, des Alfredo Speranza Festivals, des Grosseto Klavierfestivals, sowie des Festivals “Klassik in der Altstadt”, Hannover.

Sunghoon Simon Hwang studierte Klavier an der koreanischen Universität der Künste in Seoul bei Prof. J.P. Lim, an der Santa Cecilia Academia in Rom bei Prof. Sergio Perticaroli, an der École normale de Musique in Paris bei Prof. Youngshin An, an der Musikhochschule Hannover in den Klassen von Prof. Einar Steen-Nökleberg und Prof. Mi-Kyung Kim, er besuchte Meisterkurse von Lev Naumov, Karl Heinz Kämmerling, Arie Vardi.

Sunghoon Simon Hwang gründete mit dem russischen Pianisten Alexey Lebedev 2006 das Klavierduo "Duo Arte Mozart". Bereits im Jahr seiner Gründung bekam das "Duo Arte Mozart" eine Einladung vom norddeutschen Rundfunk für Aufnahmen im Rahmen von “NDR Kultur” im NDR-Sendesaal, Hannover. 2006 und 2007 trat das "Duo Arte Mozart" mit großem Erfolg beim Festival "Klassik in der Altstadt", Hannover auf. Das vielfältiges Repertoire des Ensembles, das die wesentlichen Werke von Bach, Schubert, Schumann, Brahms, Debussy, Ravel, Grieg, Rachmaninoff und Poulenc umfasst, hat einen besonderen Schwerpunkt – die Werke für Klavier zu vier Händen von Wolfgang Amadeus Mozart, dessen komplettes Oeuvre zu vier Händen im Zentrum in der gemeinsamen Arbeit der beiden Konzertpianisten steht.

Sunghoon Simon Hwang gibt Meisterkurse für Klavier, im Jahr 2006 auf Einladung des Institut für Musik der Otto-von-Guericke Universität, Magdeburg, 2000 und 2007 am Gymnasium für Künste in Busan, Korea.

Nobuko Nagaoka, Hannover (Klavier)
Nobuko Nagaoka, Lehrtätigkeit an der Universität Hildesheim und Universität Lüneburg. Konzertdiplom bei Prof. B. Ebert, Hannover. Erster Preis beim „Jacques Vonk-Wettbewerb“, Amsterdam. Meisterkurse bei u.a. bei C. Helffer, P. Badura-Skoda, G. Sebök sowie Annie Fischer, Budapest. Konzerttätigkeit u.a. beim internationalen Carl Loewe Festival und „Tage der Modernen Musik“, Hannover. Rundfunkaufnahmen u.a. für den NDR, NHK (Japan), sowie Radio Nederland., Meisterkurse in China und Japan. Wettbewerbserfolge von Schülern auf Landes- und Bundesebene bei „Jugend musiziert“.
Weitere Informationen unter http://www.uni-lueneburg.de/fb3/musik/lehrende/nagaoka.php

Literatur:

Die Literatur aus Barock und Klassik (insbesondere Joseph Haydn)
Bitte teilen Sie uns die Werke mit, die Sie im Kurs arbeiten möchten.

Ablauf:

10-13 und 15-18 Uhr Einzelunterricht abends Dozentenkonzerte und Konzerte der Teilnehmer

Weitere Hinweise zum Kurs:

Angesprochen sind: Musikstudenten sowie Klavierschüler, zur Vorbereitung auf Wettbewerbe und Aufnahmeprüfungen; Musik- und Klavierbegeisterte jeden Alters sowie Musiklehrer im Rahmen der Lehrerfortbildung

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